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Wohl ist Europa so groß und weit
(Schulbrücke Naumburg: vom 05.03. bis 13.03.2010)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Unterkunft
 
Man darf es der übermüdeten Südtiroler Gruppe wirklich nicht übel nehmen, dass sie nach acht Stunden Fahrt, um kurz vor Mitternacht, nicht in der Lage war, ihr Domizil für die nächste Woche richtig wahrzunehmen, geschweige denn, ausgiebig zu erkunden. Der nächste Morgen brach schließlich früh genug herein, inklusive einer frischen Schneedecke. Zu unserer Überraschung begriffen wir, dass wir uns nicht in einem Hotel oder gar in einer Jugendherberge einquartiert hatten, sondern uns beinahe ein kleines Dorf zur Verfügung gestellt wurde.
 
Das „Jugend- und Sporthotel Euroville“ liegt etwas außerhalb vom Stadtzentrum des mittelalterlichen, romantischen Städtchens Naumburg. Die riesengroße und sehr gepflegte Anlage besteht aus einem Hauptgebäude, indem sich eine große Kantine und mehrere Seminarräume befinden, einigen farbenfrohen Bungalows mit ansprechenden Namen wie „Casa del sol“, „Alpenhütte“ oder „Zarenresidenz“, einem kleinen Park, und einem weiteren gigantischen Gebäude, dessen gemütliches Pub, eine Turnhalle, eine geräumige Bowlingbahn sowie schier hunderte von anderen Räumen, uns die Möglichkeit zu Sport und Vergnügen gaben. Bis auf den einen negativen Aspekt, dass die Badezimmer natürlich viiieeel zu klein (zumindest für uns Mädchen) waren, fühlten wir uns in unserer Unterkunft sehr wohl, was dazu beitrug, dass wir die ganze Woche sehr genossen haben.
 
Verpflegung
 
Bleibt noch die Frage zu klären, wie es um unser leibliches Wohl stand. Man kann mit ruhigem Gewissen davon ausgehen, dass im „Euroville“ niemand gehungert hat, denn sogar der empfindlichste Gaumen kam zumindest während einer der vier Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Kaffee & Kuchen, Abendessen) auf seine Kosten.
 
Ein Zitat von dem Projektleiter Frithjof bringt es wohl hier genau auf den Punkt: „…Ich weiß, dass das unter Umständen anstrengend sein könnte, aber wir sind nun einmal hier, um zwischen all diesen Mahlzeiten auch etwas zu arbeiten…“
 
Klick auf dieses Bild und es wird gejodelt!
 
An Quantität mangelte es also nicht, aber die Qualität vermissten wir manchmal (immer!).
Da wir Südtiroler sehr verwöhnt sind von unserer Esskultur, waren wir von der deutschen Tiefkühl-Hausmannskost weniger begeistert.
Zwar nicht so schmackhaft, aber dafür umso aufregender waren die Mahlzeiten,
da man (frau) Wortfetzen dreier Fremdsprachen(Slowakisch, Bulgarisch, Odenwalder-Dialekt) aufnahm und freundschaftliche Kontakte knüpfte, die bis heute anhalten.
 
(Lisa Settari 2 C, Theresa Bonell 2 A)
 
Den vollständigen Bericht findet ihr in der neuen Schulzeitung Nr 2 (Juni 2009/10). Viel Spass!
 

 

 
 
 
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